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| Archäologie- museum GrazNeupräsentation Rund 1300 archäologische Objekte sind in einem von BWM Architekten geplanten Neubau im Park von Schloss Eggenberg auf 600 m² zu sehen. Der Bau schließt direkt an das mehrfach preisgekrönte Lapidarium (Römersteinsammlung) von PURPUR.architektur an und nimmt dessen Formensprache auf. Höhepunkte der Ausstellung sind hallstattzeitliche Objekte von Weltrang wie der Wagen von Strettweg, die Maske von Kleinklein und die Prunkgefäße aus den Gräbern von Großklein und Strettweg. Für das neue Museum wurde die Sammlung durch den wertvollsten Fund der Römerzeit in der Steiermark, den sogenannten Silberbecher von Grünau, der aus Mitteln des Joanneumsfonds angekauft werden konnte, ergänzt. Das Archäologiemuseum lädt dazu ein, in der Ausstellung die Objekte als Lösungsansätze zu Fragen an das Mensch-Sein zu diskutieren. Mit bekannten ÖsterreicherInnen geführte Interviews sollen Anstöße zum Nachdenken liefern. Durch auf Tatsachen reduzierte Objektinformationen soll eine klare Trennung von versteckter Fiktion und Fakten erfolgen. Für zusätzliche fachliche Information steht ein Computerterminal zur Verfügung, von welchem aus Fragen an die KuratorInnen gerichtet werden können. Das Archäologiemuseum versteht sich als ein Ort der ständigen Kommunikation, nicht nur zwischen den BesucherInnen und der Wissenschaft, sondern auch zwischen den BesucherInnen selbst. Foto: Maske aus dem Kröllkogel bei Kleinklein, Hallstattzeit (1. Hälfte 6. Jh. v. Chr.) Öffnungszeiten ab Eröffnung: Archäologie | ||||||||||||