|
|
artlab Katalogspecial
wir verlosen Kataloge der Künstler Leikauf, Zeilner und Urwalek
artLab präsentiert junge KünstlerInnenZiel des artLab war es von Anfang an, jungen KünstlerInnen einen Marktplatz zu schaffen, Ihnen Öffentlichkeit zu verleihen und die KünstlerInnen durch Ankäufe zu unterstützen.
Andreas Leikauf: Wir leben inmitten einer gewaltigen Bilderflut, mit der wir nicht mithalten können - so sehr wir uns auch bemühen, unsere Wahrnehmung zu beschleunigen. Die durchschnittliche Betrachtungsdauer eines Zeitungsfotos beträt beispielsweise 3,5 Sekunden. Nach 3 Tagen sind bereits 80% alles Gesehenen wieder aus unserem Gedächtnis gelöscht. Die uns umgebenden Bilder sind in ihrer Masse absolut trivial und gleichwertig (so wie auch im Fernsehen alles zur Unterhaltung wird, egal ob Kriegsbericht oder Werbespot.) Ein paar wenige Bilder verankern sich als Ikonen im kollektiven Bewusstsein. Der Rest verschwindet wieder. Mich interessieren diese Wegwerfbilder und ich versuche sie festzuhalten und zu recyceln. Gerlind Zeilner: Die Entwicklung der Arbeit von Gerlind Zeilner war neben eigenständigen und bemerkenswerten malerischen und druckgraphischen Ergebnissen vor allem durch einen intensiven malerischen Prozeß gekennzeichnet, in dem sie es zu einer hervorragenden coloristischen Fähigkeit brachte. Während in den ersten Jahren Atelierarbeiten, Stilleben und Portraits dominierten, legte Gerlind Zeilner zum Diplom eine überzeugende Serie von vor der Natur entstandenen Freiluftmalereien vor, für die sie auch die Auszeichnung zum Diplom bekam.
Christoph Urwalek: Randgänge im Bereich des Unabschliessbaren Auszüge aus einem Gespräch mit Christoph Urwalek: Du beschäftigst dich mit dem Medium Zeichnung und Druckgraphik, hast dich aber in letzter Zeit auch verstärkt der Malerei zugewandt. Wie siehst du selbst diese Entwicklung?
Es war einfach ein nächster Schritt für mich, denn mit der Ölfarbe kann man mehrere dünne Schichten übereinander legen, und es kommt zu einer Art Stapelung oder Ablage - ähnlich wie bei den Radierungen mit mehreren Platten. Es erschließt sich so eine zusätzliche Dimension des Bildes - das ist bei den Zeichnungen nicht so möglich. Aber die physikalischen Eigenschaften des Materials zwingen dich auch zu einem anderen Timing beim Arbeiten. Insgesamt schwingt dabei sicherlich viel mit, was mir auch immer schon bei den Zeichnungen wichtig war.
|
 |
|
|