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Freuds verschwundene NachbarnKatalog zur Ausstellung Herausgeberin: Lydia Marinellideutsch, circa 200 Seiten, zahlreiche Illustrationen Mit Beiträgen von Lydia Marinelli, Felix de Mendelssohn, Oliver Rathkolb, Inge Scholz-Strasser, Heidemarie Uhl und Moshe Zuckermann. Im Mittelpunkt der Ausstellung FREUDS VERSCHWUNDENE NACHBARN stehen ein Haus und seine ehemaligen Bewohner und Bewohnerinnen. Das Gebäude Berggasse 19 verweist heute auf den Namen Freud und die Entstehung der Psychoanalyse, doch jenseits seiner musealen Funktionen dient es wie zu Freuds Zeiten als Miets- und Geschäftshaus. Dieses Spannungsverhältnis zwischen einem symbolisch höchst aufgeladenen Originalschauplatz und alltäglichen Wohnsituationen nimmt die Ausstellung zum Ausgangspunkt. Das Nebeneinander von mythischem Gründungsort und banal wirkender Nutzung veranlasst immer wieder Besucher des Sigmund Freud-Museums, die Frage zu stellen, wer denn in den zahlreichen anderen Wohnungen des Hauses Berggasse 19 gelebt habe und was aus diesen Bewohnern geworden sei.
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