Gerhard Fritsch "Man darf nicht leben, wie man will"

Lesung und Gespräch mit Wolfram Berger, Miss Alexandra Desmond und Klaus Kastberger in der Reihe: Klassiker revisited / Premiere

Berger © privat; Cover: Residenz

Literaturhaus Graz
Datum: 20. Mai 2019
Zeit: 19:00
Freikarten: 1 × 2
Ort: Graz
www.literaturhaus-graz.at

Wolfram Berger liest: Gerhard Fritsch
Man darf nicht leben, wie man will.
Tagebücher (Residenz 2019)

Gespräch mit Miss Alexandra Desmond und Klaus Kastberger (Herausgeber).
Moderation: Stefan Krammer.

Wer war Gerhard Fritsch? Einer der bedeutendsten österreichischen Autoren der Nachkriegszeit, in einem Atemzug zu nennen mit Hans Lebert oder Thomas Bernhard? Ein reger Literaturfunktionär, der als Rezensent, Herausgeber, Lektor und Mitglied zahlreicher Jurys den Betrieb seiner Zeit maßgeblich beeinflusste? Ein Getriebener, der dreimal verheiratet, Vater von vier Kindern war und sich schließlich in Frauenkleidern erhängte? Seine Tagebücher gewähren Einblick in Schaffenskrisen, Höhenflüge und private Travestieträume. Sie zeigen uns Gerhard Fritsch als unermüdlich Schreibenden und ermöglichen eine völlig neue Lektüre seines Werks.

Literaturhaus Graz

Elisabethstraße 30
8010 Graz