"Mein Name ist Judith"

Martin Horváth liest aus seinem Roman in dem er über von Verfolgung, Flucht und Exil einer jüdischen Wiener Familie erzählt - Festival Retz

Martin Horváth (c) Thomas Lehmann

Bürgersaal - Rathaus Retz
Datum: 5. Juli 2019
Zeit: 19:30
Freikarten: 2 × 2
Ort: Retz
www.festivalretz.at

Wien in der nahen Zukunft. Seit einem Attentat auf dem Hauptbahnhof ist der Ausnahmezustand zur Regel geworden. Auch die Welt des Autors León Kortner ist aus den Fugen geraten: Bei dem Anschlag sind Frau und Tochter umgekommen, seitdem führt er ein Leben unter Toten.

Einsam versucht er einen Roman über die jüdische Familie Klein zu schreiben, die bis zur Flucht vor den Nazis eine Buchhandlung in dem Haus führte, in dem León wohnt. Eines Morgens sitzt ein fremdes Mädchen in einem altmodischen Mantel in seiner Küche. Wer ist diese Judith, die behauptet, dass ihrem Vater der Buchladen gehört?

Mit großem Feingefühl erzählt Martin Horváth von Verfolgung, Flucht und Exil einer jüdischen Wiener Familie und zieht Parallelen zu unserer Zeit – ein kluger, eindringlicher Roman über die Macht des Erzählens und das Vergessen, Vergessen-Wollen und Nicht-vergessen-Können.

Bürgersaal - Rathaus Retz

Hauptplatz 1
2070 Retz